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Pflaumentarte |
Für die Tarte nehme ich immer Blätterteig, den kann man heutzutage
wirklich in allen Kühlregalen finden. Und man braucht eine mittelgroße
Backform, so 20 Zentimeter, das ist optimal. Der Blätterteig muss ein
bisschen angerollt werden, mit dem Messer schneide ich dann einfach
einmal kurz um die Form herum und lege den Teig rein. Einfetten muss
man die meisten Formen nicht mehr. Mit einer Gabel pikse ich noch ein
paar Löcher in den Teig, damit er beim Backen nicht hochgeht. Das Ganze
wird hauchdünn mit Aprikosenmarmelade bestrichen. Das gibt die nötige
Süße. Wichtig ist, dass man die Pflaumen nicht vorher zuckert, sonst
wird der ganze Kuchen matschig. Die entkernten und halbierten Pflaumen,
zwei reichen schon, schneide ich mit einem scharfen Messer in ganz
dünne Scheiben und lege sie drauf, so dass der Boden ganz bedeckt ist.
Darüber streue ich ein bisschen Zimtzucker, und setze ungefähr einen
halben Teelöffel Butterflöckchen drauf. Dann wird die Tarte bei 210
Grad elf, zwölf Minuten gebacken. Sie wird frisch aus dem Ofen, noch
warm, mit etwas Puderzucker bestäubt und mit einer Kugel Vanilleeis
serviert.
Holger Zurbrüggen kocht in seinem Restaurant Balthazar am Kurfürstendamm
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 07.10.2007)
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